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Ingwardsen wieder Online

Es ist vollbracht! Die Dokumente, die wir über den Mariner und Luftschiffer Peter Ingwardsen schon einmal online hatten sind es jetzt wieder.

Nach vielen Experimenten mit verschiedenen Content-Management-Systemen, habe ich mich dann doch dazu entschlossen, alles hier im Blog abzubilden. In der Weihnachtspost muss die erste Seite noch einmal eingescannt werden – die ist durch das verschieben leider beschädigt worden.

Im Brief aus Hong-Kong vom 30. April 1905 fehlen die Scans noch komplett, aber auch das wird in den nächsten Tagen nachgereicht.

Gibt es auch was Neues über Peter Ingwardsen ?

In den nächsten Tagen werde ich, neben den oben schon angesprochenen Scans, auch noch ein paar Informationen zum geschichtlichen und geographischen Hintergrund einstellen, die ich beim Lesen in den letzten Monaten aufgetan habe.

 

Brief aus Tsingtau im Sommer 1904

Peter Ingwardsen, inzwischen Obersignalgast, berichtet nach Hause von Booten die ganz anders sind, vom billigen Leben in Shanghai, von der großen Wärme im Sommer und einem Treffen mit dem Kapitän z.S. Funke. Der Brief wurde in mehreren Etappen geschrieben und offensichtlich ist der frischgebackene Obersignalgast nicht immer ganz zufrieden mit seiner Lage.

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Seite 1
I

Liebe Eltern und Geschwister.

Habe Euren Brief erhalten und
sage Euch meinen  besten Dank.
Bin jetzt schon übern Monat auf
S.M.S. Sperber[1] in Shanghai[2].
Wir haben bis jetzt immer in
Shanghai gelegen und bleiben
noch bis zum August. Es ist
soweit ein ganz schönes Leben.
Man geht seine Wachen und
wenn ich Freiwache habe gehe
ich an Land. Nun ein wenig
über Land und Leute. Wenn 
man von Bord fährt, fährt
man nicht mit der Dampf-

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Seite 2
II

pinnas oder sonst einem Boot
vom Schiff sondern mit einem
[Zampan][3] das ist ein Boot wie
ihr es in Eurem Leben noch
nicht gesehen habt. Es ist selbts-
redend ein Boot wie bei uns
nur ganz anders gebaut. Es
ist nämlich wie ein gespannter
Bogen geformt der Bug und
das Heck ragen weit aus
dem Wasser heraus also das
der runde Teil im Wasser
ist Zeichnung[3] fortbewegt wird das
Fahrzeug von einem Chinesen
und zwar mit einem Riemen
oder Ruder wie Ihr das wohl
nennt dieser lagert achtern
zwischen den beiden Ansetzen.

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Seite 3
III

Dem Chinesen gibt man
für die Strecke bis an Land
5 Cents das sind in deutschem
Geld 10Pf das Vergnügen hat
man schon in Flensburg nicht
so billig. Ist man nun an Land
angekommen geht man nicht
in der Stadt herum wie man das
in Kiel machen würde, den das kann
man viel bequemer haben
in dem man fährt und
zwar in einem sogenannten
Ritscher das ist ungefähr solche
Karre wie bei Westphalen[4]
nur das statt des Kastens ein
Korbstuhl auf Federn ist dieses
Fahrzeug von einem Chinesen
gezogen der immer Trab läuft

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Seite 4
IV

Da kann man dann hin-
fahren wo man will und
eine noch so große Strecke er
bekommt imer nur 10
Cents das sind 20Pf. Hier
giebt es nämlich kein deut-
sches Geld sondern Chinesi-
sches z.B. 1 Dollar sind 2 M. ein
Doller hat 100 Cents 1C. sind 2Pf.
Also Ihr seht man hat es
hier ganz bequem man braucht nicht
mal mehr zu gehen. An
Land trinkt man dann ein
Glas Bier oder geht in den
Park wo jeden Tag Konzert ist.
Mir geht es bis jetzt ganz
gut. Hoffentlich seid Ihr auch
wieder alle wohl und mun-
ter.
[...]

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Seite 5
V

Was macht denn Dein Ohr hoffentlich ist
es doch wohl jetzt besser und Johannes
ist doch wohl auch wieder gesund es
wird wohl auch nicht so schlimm ge-
wesen sein die Luft in der
Werkstatt wird wohl nicht schuld daran
sein. Er hat ja doch wieder den gan-
zen Abend wo er in der frischen
Luft spazieren gehen kann und dann
arbeitet er doch auch viel an der
frischen Luft da hat Hermann es
doch noch viel schlimmer denn Hitze
ist nichts angenehmes daß kann
ich doch wohl beurteilen denn hier
draußen im Lande der Chinesen
ist jetzt zur Sommerzeit ein ganz schöne
Hitze heute haben wir z.B. 35° u. 40°
haben wir auch schon gehabt da
schwitzt man sogar beim stillsitzen

Auf dieser Seite folgt quer am Ende des Blatts:
Die
besten
Grüße
an 
alle
Bekannten
und
Unbekannten
in
der
schönen
Seestadt
Flensburg
und
die
Damen
nicht zu
vergessen
die [schwarzen]
hier [V...]
sind auch
garnicht
schlecht

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Seite 6
VI

Wie gesagt seid Ihr wenn Ihr diesen
Brief bekommt alle wohl und munter
wie ich es bin.: Immer Kreuzfidell
und lustig wenn man's auch nicht
allzu gut hat denn wenn man
noch den Kopf hängen läßt dann
ist das nochmal so schlimm und
wenn man auch keinen Pfennig
in der Tasche hat geht man eben
desto stolzer durch die Strassen. Jetzt
habe ich ja so leidliches Auskommen
mit meinem Geld = 15M im Monat. 
Ich bin nämlich jetzt Obersignalgast
geworden und bitte ich von jetzt
ab an den Ob.Sig.gst. Ingwardsen
zu schreiben. Was macht Christine
denn eigentlich von ihr habe ich
noch gar keine Antwort auf 4 - 5
Karten erhalten. Na jetzt habe ich aber
wohl genug geschrieben den ich schwitze
wie ein Bär. Die herzlichsten Grüße
aus der Ferne Euer
Sohn und Bruder Peter in der Fremde

Auf dieser Seite quer am linken Rand:
Was macht den der Willi?

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Seite 7
VII

Habe Euren Brief vom 26.7.04 erhalten
und sage Euch meinen besten Dank.
Du hast wirklich recht lieber Vater man
freut sich hier draußen sehr wenn
man was aus der Heimat erfährt.
Wir sind jetzt in Tsingtau und
bleiben hier wohl ein halbes Jahr
liegen da der Sperber in die
Werft[5] gehen muß. Hier ist es
dasselbe wie in Shanghai nur
das hier viel mehr deutsche wohnen
wie in Shanghai. Auch liegt ja in
Tsingtau deutsche Matrosenartellerie
Der Chef des Stabes ist Kaptän z.S.
Funke. Wenn Du Dich erinnern kannst
hieß der erste Offizier vom Stein[6] auch
so. Es ist nämlich der selbe Er kam nämlich
an Bord unseren Kommandanten zu besuchen
da hat er mich gesehen wie ich meinen [Wachspruch]
meldete. Er erkannte mich sofort und befahl

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Seite 8
VIII

mir Ihn an Land zu besuchen das hab ich den
auch gemacht und mich gut amüsiert - es gab
nicht so wenig Bier und Cigaretten und
außerdem gutes Essen. Wie ich sagte er wann
ich nicht wüßte was ich an Land anfangen sollte,
sollte ich ihn nur immer besuchen. Mir
gehts also hier draußen ganz gut bin noch
immer gesund und munter. Jetzt bitte ich
nochmals an den ObSiggst Ingwardsen
zu schreiben da ich schon seid dem 1ten Juli
Obersignalgast bin. Das ich jetzt so viel
geschrieben habe wird wohl die Schuld
die auf mich geladen habe weil ich
solange nicht geschrieben habe tilgen.
Jetzt weiß ich aber tatsächlich nicht mehr Von
dem Dampfer [Jugendenzia][7] habe ich bis jetzt
noch nichts gesehen.
Nochmals herzlichen Gruß

 

Anmerkungen:

[Unsicher…] haben wir alle Stellen markiert, die wir nicht sicher übersetzen oder gar nicht entziffern konnten.
Ortsbezeichnungen haben wir markiert, um einen schnellern Überblich zu haben.
Personennamen haben wir ebenfalls markiert, um einen schnellern Überblich zu haben.
[n] Fußnoten werden, sofern vorhanden, hierunter aufgeführt.

  1. Auf welchem Schiff war Peter wohl vorher? Die Seiten www.deutsche-schutzgebiete.de / www.kaiserliche-marine.de enthalten einige technische Informationen zur S.M.S. Sperber. Leider kann man die Seite innerhalb des Framesets nicht direkt anspringen. Daher hier zwei Links:
  2. Der erste Teil des Briefes wurde wohl noch in Shanghai geschrieben, später erwähnt Peter Ingwardsen jedoch, daß er jetzt in Tsingtau ist.
  3. Hier die von Peter Ingwardsen angefertigte Skizze eines Sampan:
    Sampan

  4. Vermutlich handelt es sich bei „Westphalen“ um einen Händler in Flensburg. Wer mehr darüber weiß, würde uns mit einer eMail an ingwardsen@cedejot.de sehr dabei helfen, das Umfeld zu rekonstruieren.
  5. Ein halbes Jahr in der Werft? Ob an der S.M.S. Sperber solch große Reperaturen oder Umbauten nötig waren? Oder war die Wartezeit auf eine Werftplatz solange?
  6. Vermutlich war Peter Ingwardsen also vorher auf der S.M.S. Stein. Die Seiten www.deutsche-schutzgebiete.de / www.kaiserliche-marine.de enthalten einige technische Informationen zur S.M.S. Stein. Leider kann man die Seite innerhalb des Framesets nicht direkt anspringen. Daher hier zwei Links:

    Beim Lesen dieses Briefs hatten wir jedoch den Eindruck, daß der Signalgast Ingwardsen nicht direkt von der S.M.S. Stein auf die S.M.S. Sperber versetzt wurde. Vielleicht war die S.M.S. Stein zu dem Zeitpunkt auch schon Schulschiff.

  7. Hier haben wir mal keine Ahnung, wovon Ingwardsen schreibt. Ein Schiff das so oder so ähnlich heißt bzw. hieß konnten wir bis jetzt noch nicht finden.

Brief aus Hong-Kong vom 2. Februar 1904

Peter Ingwardsen berichtet seiner Familie ausführlich wie er das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel 1903/1904 verbracht hat. So ganz nebenbei erhält er von seinem Navigationsoffizier den „Befehl“ seine Schreibfaulheit weiter zu pflegen. Spätestens Silvester wird deutlich, daß Peter nichts gegen einen ordentlichen Umtrunk einzuwenden hat.

Brief aus Hong-Kong, 2. Feb 1904, Seite 1

Seite 1
                      Hong-Kong d. 2  II 04

Liebe Eltern und Geschwister

habe Euren Brief worin Ihr
mir mitteilt was Euch der Weih-
nachtsmann alles gebracht hat
erhalten und sage Euch meinen
besten Dank. Muß Euch zuerst noch
[einiges] über unsere Reisen erzählen.
Wie wir also in Tsingtau mit der
Reperatur fertig waren gingen wir
nach Hong-Kong in See. Von Tsingtau
nach Hong-Kong brauchten wir 8 Tage
einen halben Tag vor Hong-Kong
ankerten wir in der Bias-Bucht.
Hier wurde das Schiff von aussen
und von innen frisch gestrichen
und gründlich reinschiff gemacht.
Am 23ten December liefen wir in
Hong-Kong ein. Das Schiff war
klar zur Feier nun mußten
wir unsere Backen und Weihnachtsbäume
(Fichten) klarmachen.

Brief aus Hong-Kong, 2. Feb 1904, Seite 2

Seite 2
Nachmittags 5h war Bescheerung. Es
wurde gelost. Ich bekam ein Ciga-
retten Etui drei Taschentücher und ein
Carton Briefpapier der Navigations
Offizier meinte ich sollte nun man
nicht allzuviel schreiben. Außerdem
bekam noch jedermann seinen [Esst...]
mit Äpfel, Apfelsinen, Nüssen und
Honigkuchen. Nach der Bescheerung
ging der Kommandant durchs
Schiff und sah sich alles an. Dann
gab es warmes Abendessen und
Punsch. Morgens um 3h gingen
wir erst in die Hängematte.
Weihnachten währe also gut verlebt.
Am 27ten ging wir in Dock.
Hierselbst haben wir Neujahr ge-
feiert. Neujahrsabend hatte ich
Wache von 8 - 12h. Aber darum habe
ich doch tüchtig mitgefeiert punkt 12h
traten wir an Land an die Musick
an der Spitze marschierten wir

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Seite 3
auf der Werft herum dann wurde
an Land getanzt und gesungen
bis um zwei Uhr. So habe ich beide
Feste gut verlebt. Am 4 Januar
gingen wir nach Pakhen in See.
Am 5 und 6 Januar lagen wir daselbst.
Von da ging es wieder nach Hong-Kong
den zweiten Tag wurden Kohlen
übergenommen den dritten Tag
gingen wir schon wieder in
See und zwar nach Canton den
Canton Fluß aufwärts ungefähr
7 - 8 Stunden zu fahren. In Canton
lagen wir 2 Tage dann ging
es wieder runter nach Hong-Kong.
Wann es von hier weg geht und
wohin ist noch nicht bestimmt - wahr-
scheinlich aber erst nach Shanghei
und von da nach Nanking.

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Seite 4
Habe mich in Tsingtau photographieren
lassen leider waren die Bilder
wie wir wegfuhren noch nicht
fertig so müßt Ihr denn war-
ten bis wir wieder Tsingtau
kommen. Das Wetter ist hier in
Hong-Kong einigermaßen. Bei
Tage ist eine ganz angenehme
Wärme bei Nacht ist es
dagegen desto kälter. Zu Weihnachten
habe ich eine Karte von Tante
Meta bekommen. Tite schreibt
überhaupt nicht nicht mehr
ich glaube sie ist so verliebt
daß sie an ihren Bruder
gar nicht mehr denkt.
Die herzlichsten Grüße
sendet Euch Euer Sohn
der Schreibfaule Peter

 

Anmerkungen:

[Unsicher…] haben wir alle Stellen markiert, die wir nicht sicher übersetzen oder gar nicht entziffern konnten.
Ortsbezeichnungen haben wir markiert, um einen schnellern Überblick zu haben.
Personennamen haben wir ebenfalls markiert, um einen schnellern Überblick zu haben.
[n] Fußnoten werden, sofern vorhanden, hierunter aufgeführt.

P. Ingwardsen

Mariner und Luftschiffer

Peter Ingwardsen in Uniform eines Steuermanns des Luftschiffer-Batallions No. 2 Berlin.Peter Ingwardsen war der Onkel meiner Schwiegermutter. Doch das alleine ist bestimmt kein Grund Herrn Ingwardsen hier auszustellen. Warum also das ganze?

Das was wir über Peter Ingwardsen wissen, wissen wir aus 19 verschiedenen Dokumenten, Bildern und Zeitungsartikel – darunter einige Briefe, geschrieben in deutscher Kurrentschrift[1]. Für mich sieht das alles aus wie Schreiben in einer fremden Sprache in einer anderen Zeit. Da es den meisten wohl so wir mir ergeht, haben wir diese Schreiben mal übersetzt.

Peter Ingwardsen war also Obersignalgast[2] auf der S.M.S Sperber[3] und wechselte später zu den Luftschiffern. Die Briefe und Karten die er nach Hause an seine „lieben Eltern und Geschwister“ schreibt sind aber auch ein kleines Fenster in die Welt anfang des 20. Jahrhunderts. Einiges in seinen Briefen würde man heute wohl anders formulieren.

Für alle die es also interessiert, werden wir peu à peu diese 19 Dokumente, Bilder und Zeitungsartikel auf diesen Seiten veröffentlichen. Wir werden auch die Fragen die wir uns beim Lesen gestellt haben niederschreiben. Und sollten geneigte Leser uns Auskünfte zu unseren Fragen per elektronischer Post schicken, würden wir uns darüber sehr freuen und den Inhalt dieser Seiten natürlich schnellst möglich anpassen.

Jetzt aber viel Spaß beim stöbbern,
[cdj]

 

Anmerkungen:
  1. Wir waren ursprünglich davon ausgegangen, daß es sich um die Sütterlinschrift handelt. Da diese jedoch erst ab 1915 in Preußen eingeführt wurde und einige Briefe älter sind, lagen wir damit wohl falsch. Siehe dazu auch:
  2. Ein Gast ist ein Mitglied der Mannschaft das eine ganz bestimmte Funktion erfüllt. Der Signalgast ist der Matrose, der die Signalflagge und Signallampe bedient. Es gibt wohl auch: Rudergast, Steuermannsgast, Ankergast, Kochsgast, Funkgast, usw. Siehe dazu auch:
  3. Aus einem der Briefe geht hervor, daß die Fahrten der Schiffe in der Presse veröffentlicht wurden. Falls es solche Daten tatsächlich auch online gibt, würden wir uns über einen Hinweis freuen. Es würde das Bestimmen der chronologischen Reihenfolge der Briefe sicher erleichtern.

Nauticus 1912

Das Antiquariat Rainer Kurz räumt im Februar sein Lager ein wenig auf. Für mich also mal wieder ein prima Grund im ZVAB zu stöbern. Und wie so oft fand ich wieder etwas spannendes.

Abb.: Nauticus 1912 , Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen
Nauticus, Jahrbuch für Deutschlands Seeinteressen, 14. Jahrgang: 1912

Heute kam ein gut erhaltenes, über hundert Jahre altes Buch bei mir an: der Nauticus 1912. Und beim ersten durchblättern, gleich die erste Überraschung! Der „Sperber“, also das Kanonenboot auf dem Peter Ingwardsen 1904 als Signalgast Dienst tut und von dem er in seinem Brief aus Tsingtau im Sommer 1904 berichtet, wurde im Jahr 1911/12 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen. Mal sehen, was sich noch alles findet….